Khlavkalash's Webseite

Zur Gründungsgeschichte dieser famosen Formation unwahrscheinlichen Könnens

 

Als sich die zwei gelangweilten und doch in ihren Verhältnissen unschuldigen Altersgenossen Kleiner bauch und Christoph des Öfteren an sinnlos erscheinenden Wochenenden in unehrbaren Gegenden die Ehre gaben und diese auch oft auf der Strecke liegen ließen, verschaffte ihnen ein von  unglaublicher Intensität scheinender Strahl der absoluten Weisheit die Möglichkeit aus ihrem jämmerlichen Trott heraus in das Reale Leben zu schreiten, das sie bis dato nur aus schlechten Spielfilmen und Halluzinationen ihrer Drogenfantasien kannten. Sie wurden eines Besseren belehrt, dass das Leben nicht nur in Form von Pilzen und allen möglichen Formen von bewusstseinserweiternden Substanzen besteht, sondern dass der Sinn des Lebens weiter reicht, als ihnen das ihr jetziger durchaus geringer Horizont vorzuspiegeln vermochte. Und so verfolgten sie eines Tages einen Stern, der ihnen am Himmel aufging und der nur verheißen konnte, dass nun der Bassias geboren wurde. 

 

Dieser Schein, der von dem Stern ausging, der nicht nur visuell, sondern auch akustisch in Form von Drei-Akkord-Zügen und olfaktorisch als Jägermeister-Hauch wahrnehmbar war, schien für sie das Glück der Zukunft zu bedeuten. Sie konnten schon ganz und gar ihre Milch- und Honig- Zukunft auf der Zunge schmecken und sie wussten, dass ihnen Gott dieses wunderbare Geschenk nicht zweimal machen würde. Voller Demut, dem verheißungsvollen Leben entgegen schauend, entpuppte sich aus dem Licht ein unterirdisch gigantischer Schatten in Gestalt eines jungen Burschen mit langer Mähne auf der Suche nach Kumpanen für seine wissenschaftlichen Arbeiten, die darin bestanden, den Mengen-Gehalt von dummen Gelaber festzustellen, bevor das menschliche Hirn explodiert.

 

Unsere beiden Jungspünder wussten, dass die fetten Jahre vorbei waren, da man sie aus ihrer drogensumpf-verzehrten Umgebung heraus riss und so versuchten sie die Situation mit ihrem neu dazu gewonnenen Freund SUSH *Mumbel-Finger* so gut wie möglich zu meistern. Von Anfang an war ihnen nichts besseres eingefallen, als in der alten verruchten Drogenhöhle zu proben, die Kleinbauch und Christoph immer für ihre ausschweifenden Drogentrips auszunutzen wussten, und dem ROCK einen Tribut zu entrichten, indem man sich an Meisterwerke von den allseits bekannten und durch diese Band vergötterten RAMONES heranwagte!!! Und, um sich bei der Vorstellung der „wissenschaftlichen“ Arbeit nicht vollständig zu blamieren, probte man sogar drei Lieder von den RAMONES ein. Am Ende der Vorstellung und Bereicherung derselben durch diese Zweck- Zusammenstellung standen drei verwirrte Lehrer, 10 noch verwirrtere zuhörende Schüler, 2 Kollegen von Sush, genau so schlau oder dumm wie vorher, jedoch drei derb geflashte Instrumentalisten und Singeristen, die nun nicht wussten, wie weiter. Doch eines war ihnen klar: An diesem Tag wurde eine Legende geboren, eine Legende, die wenig später oder vielleicht auch kurz davor ihren Namen erhielt: Khlav Kalash.

 

Durch unzählbare Proben und dem wahrscheinlich unzumutbarsten Auftritt in der Geschichte der Soff’n’Doll-Mugge beim Wild-Sau-Cup 06 kam man schließlich auf den Gedanken, dass Kritiken wesentlich besser zu verarbeiten sind, wenn man sie auf fünf anstatt auf drei Personen aufteilt.

 

Gesagt – Getan! Leider waren die besseren Verlierer einzelner Casting-Gesang-Shows schon von drittklassigen Bands abgekauft worden, sodass eine Besserung in weite Ferne zog.

Doch wie sehr sich der Himmel auch verdunkelt, am Horizont ist immer Licht, welches in deren Fall aus dem Anus des besten Trink-Kumpanen der Welt, HANNES schien. Diesem oktroyierten sie im überschwänglichen Sog einer langen Miami-Nacht die Position als Sänger auf.

Es ist hier Hennick zu erwähnen, dass es ihnen total Henni war….

Nicht, dass die unwahrscheinlichste Bier-Vernichtungswaffe des ganzen Grabfelds ihre Truppe auf der Position des Effekt-Gitarristen nur ergänzte, er komplettierte sie…ROCK!

 

Nun in dieser Formation bestehend und musikalisch weiterhin unterentwickelt mussten sich die fünf nun klar werden, inwiefern ihre Band Erfolg haben würde. Zuerst einmal fehlte ihnen ein ganz wichtiges Utensil: ein Maskottchen. In unzähligen Castings und genauso vielen schlaflosen Nächten, versuchten die fünf Jünger des ROCK, ein Maskottchen zu finden, das ihrer Großartigkeit gerecht werden konnte und das ihre baldige Stellung in der Musikgeschichte richtig widerspiegeln würde. Nachdem sie die Torturen der Maskottchenfindung hinter sich hatten, standen zwei regelrechte Maschinen zur Auswahl: Entweder Erich K., ein Mensch, der sich bei 4 von 5 Bandmitgliedern schon sehr beliebt gemacht hatte, oder GODZILLA!!! Da die Entscheidung, wem diese Ehre zuteil werden sollte, die Band von nun an zu supporten, nicht einfach war, ließen sie beide in einem Kampf um Leben und Tod gegeneinander antreten. Aufgrund der monumentalen Größe von GODZILLA entschied dieser den mehrstündigen Kampf, der keineswegs unausgewogen war, wie man am Anfang vielleicht meinen konnte,  für sich.

 

Froh, dass sie nun endlich ihr Maskottchen gefunden hatten, zogen die fünf Jünger weiter, auf der Suche nach der heiligsten aller heiligen Reliquien des ROCK: dem Plektrum des Schicksals. Da sie dieses aber nach Abertausenden von Jahren noch nicht finden konnten, entschieden sie sich von da an, ihr Hauptaugenmerk auf ihre Musik zu richten und  vor allem erst einmal Instrumente zu lernen, die bandtauglicher waren als Melodika und Nasenflöte. Ohne die hohe Kunst der Notenlehre spielten sie wie besessen drauf los, als würde Beelzebub persönlich in ihnen stecken und nur darauf warten, herausgeROCKt zu werden. Musikalisch nun mit mehr als 4 Akkorden ausgerüstet, merkten die göttergleichen Khlav Kalashs, dass ihnen noch etwas zu ihrem Glück fehlt. Ihnen fehlte die totale Erfüllung, hervorgerufen durch das sexuelle Glück unschuldiger, junger, williger und vor allem minderjähriger Mädchen. Mädchen zu finden, die diesen Kriterien gerecht wurden und die vor allem bereit waren, mit den Bandmitgliedern ohne jeglichen Entgelt zu schlafen, gestaltete sich schwieriger, als vorher angenommen. Doch am Ende standen zwei völlig unschuldige Mädchen, die durch den Einfluss der Khlav Kalashs zu verrohen drohten: die EDELGROUPIES, genauer gesagt, die impulsiven. Von nun an mit Groupies ausgestattet, die der Band jederzeit dienlich waren für Gelüste jedweder Art, die die Band auch dankbar und oft hemmungslos auskosteten, konnte es eigentlich nur noch steil bergauf gehen und siehe da: Schon waren die ersten Giiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiigs in den Hallen, die Größen annahmen, vergleichbar mit dem legendären Monterey-Festival, durch deren Hauptförderer, René Michaels Bart, in Aussicht gestellt..

 

Und so nahm das Unheil seinen Lauf..

 

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